Reisebericht unserer Unternehmerreise nach Israel

Reisebericht - Eindrucksvolle Unternehmerreise nach Israel:

Am 14. Februar d. J. startete die gemeinsame Unternehmerreise des Einzelhandelsverbandes OWL in Richtung Israel. Zu früher Stunde starteten die 30 Reiseteilnehmer vom tief-verschneiten Flughafen Köln-Bonn um nur 4 Stunden später von hochsommerlichen 29 Grad am Flughafen Tel Aviv empfangen zu werden. Der Winter in Israel legte für uns eine sommerliche Pause ein, was natürlich auch das Stimmungsbarometer der durch den langen und schneereichen Winter nach Frühling lechzenden Teilnehmer deutlich anhob.  

Die Rundreise startete mit drei äußerst beeindruckenden Tagen in Jerusalem. Auf dem Programm standen natürlich die Klagemauer, ein Rundgang über den Tempelberg mit dem bekannten Felsendom, die al-Aqsa-Moschee und die Fahrt auf den Ölberg. Auch der Leidensweg Jesu, die Via Dolorosa, der Garten Gethsemane und weitere historsche Stätten wurden besucht. Nennenswert ist hier vor allem auch die Holocaust-Gedenkstätte Yad Vashem. Den Bummel durch die historische und lebhafte Altstadt Jerusalem ließen sich die Gruppe natürlich auch nicht entgehen. Abgerundet wurden diese ersten Eindrücke durch ein Gespräch mit anschließender Diskussion mit einem Vertreter der Friedrich-Naumann-Stiftung in Jerusalem.

Vorbei am Grab von Ben Gurion, dem ehemaligen israelischen Premierminister, mit phantastischem Blick auf die Wüste Negev, ging die Reise ging weiter zum Toten Meer, dem tiefsten Punkt der Erdoberfläche. Dort testeten die Teilnehmer mit großem Spaß bei einem Bad die legendäre Tragfähigkeit des mineral- und salzreichen Gewässers. Bei hochsommerlichen 34 Grad ging es mit der Seilbahn hoch hinauf zur Festung Massada und danach in Richtung Avdat, einer nabatäischen Ruinenstadt. Dieser lange und eindrucksvolle Tag endete mit einem beduinischen Abendessen in der Wüste. Die Reise führte dann in Richtung Norden durch den Jordangraben nach Jericho, der ältesten Stadt der Welt. Weiter ging es in Richtung Golanhöhen, dem beeindruckenden Hochplateau im Norden Israels, das seit dem  Sechstagekrieg von Israel besetzt ist. Von hier aus bot sich ein eindrucksvoller Blick auf die Nachbarländer Jordanien und Syrien. Weiter führte die Reise nach Tiberias am See Genezareth und dort noch zu weiteren historischen Stätten auf den Spuren von Jesus und seinem Wirken.

Bei strahlendem Sonnenschein standen die Hafenstadt Akko mit ihren Festungen und das wunderschön am Hang des Karmelgebirges gelegene Haifa mit seinen „hängenden Gärten“ und dem Wahrzeichen der Stadt, dem bahaischen Schrein, auf dem Programm. Die Gärten gehören zu den meistbesuchten touristischen Anziehungspunkten Israels, die heiligen Stätten wurde von der Unesco wegen ihrer Bedeutung  als Pilgerstätten der Bahai zum Weltkulturerbe ernannt.  Zum Ende der Reise standen noch ein Besuch im Friedensdorf „Neve Shalom – Wahat al Salam“ sowie die Städte Tel Aviv und Jaffa auf dem Programm.

Die Reise fand unter Leitung des fachkundigen deutschsprechenden Reiseleiters Dani Mire statt. Von ihm erhielten die Teilnehmer eine Vielzahl von Informationen über die Geschichte des Landes, das Leben und Wirken von Jesus sowie den verschiedenen Einflüssen auf das Land. Auch über die politische Situation wurde lebhaft diskutiert.  

Alle Teilnehmer dieser Reise sind sich einig, dass Israel ein äußerst beeindruckendes, interessantes und vielseitiges Land ist, dessen Besuch uns nachhaltig beeindruckt hat. Für einige Teilnehmer wird es sicherlich nicht der letzte Besuch in Israel gewesen sein.

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