Tarifabschluss NRW

Am 10. Dez. 2013 wurde in der sechsten Verhandlungsrunde für die 700.000 Beschäftigten im nordrhein-westfälischen Einzelhandel ein Tarifabschluss erzielt. Die Tarifentgelte werden ab dem 1. August 2013 um 3 Prozent und ab dem 1. Mai 2014 um weitere 2,1 Prozent erhöht. Der Abschluss hat eine Laufzeit von 24 Monaten. Ferner konnten Regelungen zur Arbeitszeitflexibilisierung und für Waren-Verräumtätigkeiten erzielt werden. Für eine grundsätzliche Weiterentwicklung der Tarifverträge wurden konkrete Prozessschritte vereinbart.

Weitere Informationen können einem Infoblatt entnommen werden, dass Sie bei uns anfordern können (Tel: 0521/965 10-09).

Für weitere Rückfragen stehen wir Ihnen auch gerne in unseren Geschäftsstellen zur Verfügung.

Winterschlussverkauf 2014 startet am 27. Januar 2014

„Nicht zu früh reduzieren“ - so der Appell des Bundesverbandes des Deutschen Textileinzelhandels (BTE) an die Branche.

Bei Übergangsware, älteren Monatsprogrammen und schlecht laufenden Artikeln dürfte der Rotstift-Einsatz schon jetzt betriebswirtschaftlich durchaus Sinn machen.

Doch echte Winterware sollte von ersten Reduzierungen ausgenommen bleiben. Schließlich hat die Vergangenheit immer wieder gezeigt, dass die meisten Kunden bei den passenden Temperaturen bereit sind, für wärmende Bekleidung auch noch gegen Saisonende reguläre Preise zu zahlen.

Als Start des Winter-Schluss-Verkaufs empfiehlt der BTE den 27. Januar 2014 und damit den letzten Montag im Januar.

Seminar „Hilfreicher Umgang mit Menschen mit Demenz im Einzelhandel“

Auch 2014 wird es für den Einzelhandel wieder neue Herausforderungen geben. Es gilt, sich Themen wie Social-Commerce, Nachhaltigkeit, Fair-Trade oder Mindestlohn zu stellen.Durch das Thema "Demografischer Wandel" kommen weitere neue Herausforderungen auf uns zu. Die Zahl der demenzkranken Menschen in der Bundesrepublik wird Schätzungen zufolge bis 2030 auf ca. 2 bis 2,5 Millionen ansteigen. Die Zahl der alleine lebenden Menschen in den Kommunen wird ebenfalls wachsen. An Demenz erkrankte Menschen gehen einkaufen, erledigen Bankgeschäfte, fahren mit öffentlichen Verkehrsmitteln - sie sind Teil des öffentlichen Lebens. Auch die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Einzelhandels kommen häufig mit Demenzkranken Personen in Kontakt - manchmal ohne es zu wissen. Häufig besteht jedoch Unsicherheit, wie mit diesem Personenkreis richtig umzugehen ist. Deshalb bieten wir in Zusammenarbeit mit dem Demenz-Servicezentrum des AWO Bezirksverbandes OWL e.V. in Bielefeld im Februar zwei kostenlose Seminare zum Thema an. Nähere Einzelheiten entnehmen Sie bitte der detaillierten Seminarbeschreibung in unserer Rubrik "Veranstaltungen".

Löhne: Fortschreibung Einzelhandels- und Zentrenkonzept vorgestellt

Löhne: Fortschreibung Einzelhandels- und Zentrenkonzept vorgestellt

Am 5. Dezember 2013 wurde dem Planungs- und Umweltausschuss der Stadt Löhne in öffentlicher Sitzung die Fortschreibung des Einzelhandels- und Zentrenkonzeptes Löhne vorgestellt.

Diese Fortschreibung, mit der die Arbeitsgemeinschaft Peter U. Berger/BBE Handelsberatung GmbH, Köln, betraut worden ist, knüpft damit an die im Jahre 2008 erfolgte Überarbeitung an. Einen letzten Anstoß für die Aktualisierung lieferte die Neufassung des Landesentwicklungsplans NRW, Sachlicher Teilplan Großflächiger Einzelhandel vom Juli 2013. Mitte Oktober hatte es bereits ein erstes Abstimmungsgespräch bei der Stadtverwaltung Löhne gegeben, zu dem Vertreter der Bezirksregierung, der Nachbarstadt Bad Oeynhausen, der Industrie- und Handelskammer sowie des Handelsverbandes eingeladen waren. Hieraus resultierende Anregungen waren in die nun dem Ausschuss vorgestellte Fassung eingearbeitet worden.

Der Planungs- und Umweltausschuss nahm die vorliegende Entwurfsfassung des fortgeschriebenen Einzelhandels- und Zentrenkonzeptes Löhne zur Kenntnis und beschloss die Durchführung eines Verfahrens zur Beteiligung der Öffentlichkeit, der maßgeblichen Behörden sowie der Nachbarkommunen, bevor es danach dem Rat als städtebauliches Entwicklungskonzept zur Beschlussfassung vorgelegt wird.

Bielefeld - ECE - Koordinierungskreis zur Kontrolle eingesetzt

Großer Umbruch in Bielefeld – Koordinierungskreis zur Kontrolle eingesetzt

Wie bereits mehrfach berichtet steht die Bielefelder Haupteinkaufszone vor dem größten Umbruch ihrer Geschichte. Der Shoppingcenter-Riese ECE plant die Komplettmodernisierung der CityPassage für 120 Millionen Euro.

Ebenfalls gibt es eine Bauvoranfrage für den zweiten großen Warenhaus-Komplex an der Bahnhofstraße. Der Eigentümer der Karstadt-Immobilie (Aachener Vermögen KAG; bisher 18.000 qm VK-Fläche) hat ebenfalls neue Pläne vorgelegt. Der komplette Neubau umfasst rund 24.000 qm VK-Fläche für 1-2 Großflächen sowie weitere 3-4 Kleinflächen. Der Baukörper ist 4-geschoßig mit Parken im Keller sowie Wohnen auf dem Dach mit bis zu 15 Häuser + 20 Wohnungen.

Auch der neue Eigentümer der Marktpassage (5.000 qm VK-Fläche + 2.000 qm Mallflächen) möchte die derzeit festgeschriebene VK-Fläche um rund 3.000 qm erhöhen. Hier könnte auch eine zusammenhängende Großfläche von rund 10.000 qm entstehen.

Der Shopping-Center-Riese ECE zeigt sich bei der Neuplanung für die City-Passage zwischen Bahnhof- und Stresemannstraße kompromissbereit. Damit könnte es doch zu der anfangs von ECE verweigerten, in Bielefeld aber geforderten Zwischenlösung kommen. Ein neues Fachgutachten über die Verträglichkeit der geplanten Investorenprojekte ECE, Karstadt und Marktpassage soll als Entscheidungsgrundlage dienen. Zur Kontrolle des Prozesses wurde ein Koordinierungskreis aus Fraktionen, Verwaltung, Handelsverband, IHK und Investoren eingesetzt um die Planungen im Sinne Bielefelds voranzubringen. Über die weiteren Neuerungen werden wir entsprechend berichten.

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