Fußball-WM bringt Umsatzimpuls

Während der Fußball-WM rechnen die deutschen Einzelhändler mit Umsatzimpulsen durch das sportliche Großereignis. In einigen Regionen ist der offizielle Turnierball bereits
knapp. Erfahrungsgemäß greifen jedoch viele Kunden erst nach Turnierbeginn bei Fanartikeln zu. Für den Handel ist insbesondere ein gutes Abschneiden der deutschen Mannschaft
von Bedeutung. Je weiter die Nationalmannschaft kommt, desto besser läuft das Geschäft mit Fahnen, Trikots und Bällen. Einen guten Start hat die deutsche Elf ja bereits
gegen Portugal gehabt.
Außerdem hoffen die Händler weiterhin auf gutes Wetter, da viele Fanartikel für den Besuch von Public-Viewing-Veranstaltungen gekauft werden. Auch Grillbedarf und Grillgut
laufen nur bei Sonne und entsprechenden Temperaturen gut. Neben dem Handel mit Fanartikeln profitiert der Verkauf von Getränken, Süßigkeiten und Snacks. Auch beim Absatz von TV-Geräten bringt das Fußballturnier positive Impulse.
Weil hier aber der Ausstattungsgrad mit Flachbildschirmen in Deutschland bereits relativ hoch ist, fanden hier vor allem vorgezogene Käufe statt.

Delegiertenversammlung am 12. Juni 2014 in Bünde

Jedes Jahr trifft sich das gewählte „Einzelhandelsparlament“ des Handelsverbandes an wechselnden Orten im Verbandsbezirk.
In diesem Jahr waren wir am 12. Juni in Bünde zu Gast. Rund 50 Delegierte wurden im internen Teil der Veranstaltung von Ferdinand Klingenthal, dem Vorsitzendes des Verbandes, begrüßt.

Zum öffentlichen Teil der Veranstaltung erschienen auch wieder zahlreiche Gäste aus Politik, Verwaltung und Wirtschaft, so dass der Saal der „Brasserie am Stadtgarten“ in Bünde mit rund 100 Gästen gut gefüllt war.

Die wieder mit Spannung erwartete Rede von Herrn Klingenthal beschäftigte sich mit der Zukunft des Handels, zuvor blickte er aber kurz auf das vergangene Jahr zurück. Um die Handelsunternehmen auch für die Zukunft sicher auszurichten, forderte Klingenthal seine Kolleginnen und Kollegen auf, sich noch stärker vor Ort einzubringen. Gemeinsam mit der Politik sowie den Verwaltungen müssten z. B. lokale Einzelhandelskonzepte erarbeitet werden. Die Kommunen müssen das Kulturgut Einzelhandel in ihren Städten wollen und Rahmenbedingungen organisieren. Diese örtlichen Einzelhandelskonzepte werden vor Ort nach den jeweiligen Gegebenheiten und Bedürfnissen konzipiert und sind Richtschnur für Politik, Verwaltung, Bürger und Investoren. Hier spielt die Qualität der Innenstädte eine gewaltige Rolle, und Innenstadt ohne attraktiven Einzelhandel ist keine Innenstadt! Er verwies hier auf den jüngst erarbeiteten Handelsreport, die der Handelsverband zusammen mit den beiden IHK´n in unserer Region erstellt hat.

Die komplette Rede von Ferdinand Klingenthal können Sie hier nachlesen.

Genauso interessiert wurde der Gastvortrag von Dr. Eva Stüber, Institut für Handelsforschung, Köln, erwartet. Sie sprach zum Thema „7 Thesen zum Einzelhandel im Online-Zeitalter“.

Vorab wurden die Teilnehmer noch vom Bürgermeister der Stadt Bünde, Herrn Wolfgang Koch, und dem Landrat des Kreises Herford, Herrn Christian Manz, begrüßt. Die anschließende traditionelle Stadtführung mit fachkundiger Begleitung und ein kleiner kulinarischer Ausklang rundeten die Veranstaltung ab.

DV CON

Dr. Eva Stüber, IFH, Köln und unser Vorstand, Ferdinand Klingenthal.

 

 

 

 

Upgrade Einzelhandel - Intelligente Weiterbildung - Jetzt noch einsteigen...

Aktuelle Projekt-Info: Ab dem 25. August beginnt das 6. Lernprogramm "Mitarbeiterführung" !

Die Situation im Einzelhandel

Im Einzelhandel finden sehr viele Menschen eine Anstellung als Teilzeitkraft bzw. im Rahmen geringfügiger Beschäftigung. Der größte Teil der Teilzeitbeschäftigten im Einzel­handel (90,3%) sind Frauen. Studien zeigen, dass diese teilzeitbeschäftigten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter oftmals bei einer systematischen Personalentwicklung und kontinuierlichen Weiter­bildung unberücksichtigt bleiben, obwohl sie häufig genauso qualifiziert sind wie die Vollzeitbeschäftigten.


Hier besteht Handlungsbedarf:

Der Einzelhandel ist zunehmend vom Fachkräftemangel bedroht. Es wird immer schwieriger, den steigenden Bedarf an gut qualifizierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sowie an Führungskräften zu befriedigen. Umso wichtiger ist es, dass das Potenzial vorhandener Teilzeitkräfte mittels moderner und attraktiver Weiterbildungsinstrumente genutzt und ausgebaut wird.

Das Projekt "upgrade"

Das Projekt „upgrade“ entwickelt und erprobt neue Weiterbildungsangebote, die auf die besonderen unternehmerischen, fachlichen, zeitlichen und familiären Bedingungen der Teil­zeitkräfte ausgerichtet sind. Dabei werden bewusst auch geringfügig Beschäftigte mit einbezogen. Es sollen den Teilzeitbeschäftigten zwei Entwicklungswege geebnet werden:

 

1. Übernahme neuer Aufgaben (Job-Enlargement), die die Arbeit aufwerten und interessanter gestalten  

Beispiele:

  • Werbung und Außendarstellung   
  • Schaufenstergestaltung und Warenpräsentation
  • Bestellwesen und Lagerverwaltung
  • Aktionen zur Kundenbindung und -gewinnung

2. Vorbereitung auf die Übernahme von Leitungs- und Führungsaufgaben (Job-Enrichment)

Welche zusätzlichen Aufgaben ein Unternehmen seinen Beschäftigten anbieten kann, hängt dabei neben den Wünschen der Beschäftigten auch von der aktuellen Situation und den Zielen und Ideen der Unternehmensleitung ab.


Wenn klar ist, wohin sich das Unternehmen entwickeln möchte, lässt sich definieren, welche zusätzlichen Kompetenzen die Beschäftigten erwerben müssen.

Quelle / Weitere Informationen:

www.upgrade-einzelhandel.de

 

Aktueller Stand in OWL:

Der Handelsverband Ostwestfalen-Lippe e.V. ist am Projekt beteiligter Partner in OWL. Über 20 Einzelhandelsunternehmen in unserer Region beteiligen sich erfolgreich am Projekt "Upgrade". In Zusammenarbeit mit den teilnehmenden Geschäften sind in der Projektphase insgesamt 6 Lernprogramme entwickelt worden.

4 Lernprogramme mit über 80 Teilnehmern in OWL sind bereits erfolgreich abgeschlossen. Seit dem 02. Juni 2014 läuft das 5. Lernprogramm "Marketing".

Für das 6. Lernprogramm "Mitarbeiterführung" stehen noch Plätze zur Verfügung. Interessierte Einzelhändler können sich gerne für weitere Informationen an uns wenden.

Presse-Information Februar 2014

Schulungsprogramm 2014

Projekt-Newsletter Sommer 2013

Frühjahr/Sommer 2014: Zur Zeit können noch weitere Geschäfte im Rahmen der kostenfreien Projektphase teilnehmen !

Bei Interesse wenden Sie sich bitte an:

Handelsverband Ostwestfalen-Lippe e.V.
Hans-Peter Obermark
Große-Kurfürsten-Straße 75
33615 Bielefeld
Telefon 0521. 965 100
h.obermark @ handelsverband-owl.de

 

Das Projekt „upgrade“ wird im Rahmen des Programms „weiter bilden“ durch das Bundesministerium für Arbeit und Soziales und den Europäischen Sozialfonds gefördert.

Erinnerung an die Juni-Sprechstunde mit Handelsberater Michael Alles

Der richtige Umgang mit Lieferanten in Zeiten angespannter Liquidität

Der stationäre Einzelhandel verliert Markanteile an die Konkurrenz im Internet und nicht jeder kann diese Umsatzausfälle so ohne weiteres kompensieren. Und die Hausbanken schreien ja auch nicht immer hurra, wenn sie den Kontokorrentkredit ausweiten sollen.

Also erscheint es am vielversprechendsten, zu versuchen, die Lieferantenrechnungen zu schieben. Doch wie schafft man das? Was kann man den Lieferanten anbieten und zu welchen Zugeständnissen sind sie erfahrungsgemäß am ehesten bereit? U. a. diese Themen werden im Rahmen der kostenlosen Sprechstunde des Handelsberaters Michael Alles auf Wunsch angesprochen.

Wenden Sie sich bei vergleichbaren Fragen vertrauensvoll an Herrn Alles. Die Sprechstunde findet an jedem zweiten Dienstag im Monat in den Räumen des Handelsverbands statt, das nächste Mal am Dienstag, den 10. Juni 2014.

Bitte reservieren Sie Ihren Wunschtermin bei uns im Verband direkt bei Herrn Jörg Beyer, Assistent der Geschäftsleitung, unter Tel. (0521) 9651012.

 

Rahmenabkommen mit Renault bis 31.03.2015 verlängert

Aufgrund großer Nachfrage, haben wir mit dem Firmenkundenvertrieb der Renault Deutschland AG unser Rahmenabkommen bis zum 31.03.2015 verlängert. Ob Leasing-, Finanzierung oder Barkauf - als  Mitglied erhalten Sie nahezu auf alle Modelle zwischen 22 - 33 % Nachlass. Bitte beachten Sie die geänderten Konditionen und die Anlage am Ende der CONTACTE!

Gehen Sie einfach zu Ihrem Renault-Händler Ihres Vertrauens und wählen Sie sich Ihr Wunschauto aus! Der Renault-Händler erhält über sein „RAIP" Renault-Informatik-Händlernetz-System die Bestätigung über Ihre Einkaufsberechtigung und Sie (ob Leasing, Finanzierung oder Barzahlung) entsprechend Rahmenabkommen Nr. 16815 je nach Modell den betreffenden Nachlass. Für Rückfragen steht Ihnen Herr Beyer in unserer Hauptgeschäftsstelle in Bielefeld  (unter Tel. 0521 - 9 65 10 12 oder Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!) gerne zur Verfügung!

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