Mindestlohn verunsichert Jobmotor Einzelhandel

Der Jobmotor Einzelhandel gerät angesichts vieler Unsicherheiten rund um die Einführung des Mindestlohns ins Stottern.

Nach einer aktuellen HDE-Umfrage unter 1.200 Handelsunternehmen aller Größenklassen, Vertriebsformate, Branchen und Standorte planen 78 Prozent der Befragten für das zweite Halbjahr 2014, die Zahl ihrer Mitarbeiter stabil zu halten. Jeweils 11 Prozent wollen zusätzliche Stellen schaffen oder Jobs abbauen. „Ganz sicher haben die Diskussionen um die Einführung eines Mindestlohns hier ihre Spuren hinterlassen.

Gerade in den strukturschwachen Regionen sind insbesondere viele kleine und mittelständische Unternehmen nicht in der Lage, 8,50 Euro pro Stunde zu bezahlen", so HDE-Geschäftsführer Heribert Jöris.

Aufgrund der sehr geringen Kundenfrequenzen seien hier die Umsätze ohnehin nicht sonderlich hoch. Die Mindestlohnregelung verschärfe in ihrer jetzigen Form die Struktur-und Beschäftigungsprobleme auf dem Land und schade dem Mittelstand.

Hinweis auf die Homepage http://www.shoppl.de/

Mitgliedsunternehmen aus dem Verbandsgebiet informierten den Verband darüber, dass ihr Unternehmen nebst Beschreibung und Lichtbild auf der Homepage

http://www.shoppl.de/   zu finden sei, ohne dass sie bislang Kenntnis davon hatten. Das Angebot, dass sich als Meta-Suchmaschine für Modeartikel bezeichnet, besteht seit 2013.

Im Wesentlichen „funktioniert" die Seite wie folgt: Der Anbieter dieser Homepage beschreibt nach Städten und Branchen sortiert diverse Einzelhandelsgeschäfte mit Foto und kurzer Shop-Beschreibung und führt unterhalb der Beschreibung diverse Angebote/Produkte auf, die es in diesen Geschäften gibt oder - noch viel entscheidender - geben könnte.

Die unter den Shop-Beschreibungen mit Lichtbildern aufgelisteten Produkte können über einen Online-Shop der Partner dieser Seite erworben werden.

Ein Beispiel: Ein inhabergeführtes Geschäft ohne eigenen Onlineshop wird kurz beschrieben, mit Adressen und Telefon-Nummern und geführten Labels sowie einem Lichtbild. Unter der Beschreibung findet man diverse Produkte, die dort angeboten werden oder die es dort vielleicht geben könnte. Klickt der Besucher auf eines der Produktbilder, gelangt er zu einem anderen Onlineshop der Partner, z.B. Zalando oder Mr. Spex und vielen anderen. Dort kann er das Produkt online erwerben.

Die Seite führt die Besucher also über die lokalen Händler auf die Onlineshops der Partner des Portals. Der Betreiber von 

www.shoppl.de erläutert das Konzept in seinen FAQ wie folgt: 

„shoppl ist der beste Ort im Internet, um Mode zu entdecken. Die Anwendung zeigt dir, welche Fashion es in den Geschäften deiner Stadt gibt und wo du diese auch online bestellen kannst. Das Portal verfügt über viele Partnershops, die du mit unserer intelligenten Such- und Filterfunktion alle gleichzeitig durchsuchen kannst. Deshalb wird shoppl auch als Meta-Suchmaschine für Mode-Artikel bezeichnet."

Und weiter: „Bei den "violetten Shops" handelt es sich um lokale Geschäfte, die über einen Online Shop verfügen, dessen Produkte wir hier direkt auf shoppl anzeigen. Dieses Online Sortiment ist oft in weiten Teilen deckungsgleich mit dem Sortiment im Geschäft. So kannst du herausfinden, welche Produkte es im Geschäft wahrscheinlich gibt und welchen Stil die Mode hat.

Die "grauen Shops" sind lokale Geschäfte, die keinen eigenen Online Shop haben. Es können aber auch Geschäfte mit eigenem Shop sein, allerdings haben diese dann ihre Produkte für shoppl noch nicht zur Verfügung gestellt. Hier zeigen wir dir oft trotzdem Online Produkte, die eine hohe Ähnlichkeit zu dem Artikel im Geschäft aufweisen, indem wir beispielsweise Kleidung der gleichen Marke anzeigen. So kannst du in etwa abschätzen, welche Artikel es in dem lokalen Geschäft geben könnte."

Nutzen und Nachteile für jene Mitglieder, die nicht Shoppl-Partner sind, mögen sorgfältig und individuell abgewogen werden. Rechtlich bewegt sich dieses Angebot in einer Grauzone, so dass ein etwaiges gerichtliches Vorgehen mit einem hohen Prozessrisiko verbunden ist. Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an unseren Verband.

Oktober-Sprechstunde Handelsberater Michael Alles

Auch „alte Beratungskunden" nehmen die Sprechstunde an

Unser Dienstleistungsangebot einer betriebswirtschaftlichen Sprechstunde nehmen immer wieder auch ehemalige Beratungskunden von Handelsberater Michael Alles gerne an. „Schon mehrfach durfte ich in der Sprechstunde Einzelhändler und Einzelhändlerinnen begrüßen, die ich vor vielen Jahren schon einmal individuell beraten habe. Und da sind in dieser Region in über 25 Jahren eine Menge zusammen gekommen", berichtet Michael Alles.

So ergibt sich ein interessanter Mix aus Neukunden und Bestandskunden. Die Themen sind in den Gesprächen immer wieder gleich. Es geht um die Problematik sinkender Umsätze - vor allem in kleineren Städten - um Finanzen, Betriebsvergleiche und um Firmenwertermittlungen.

Die nächste, kostenlose Sprechstunde findet am zweiten Dienstag im Oktober, genauer am 14.10. vormittags im Haus des Handels in Bielefeld statt.

Haben wir Ihr Interesse geweckt? Dann reservieren Sie Ihren Wunschtermin bei uns im Verband. Bitte vereinbaren Sie Ihren einstündigen Beratungstermin in unseren Räumen direkt bei Herrn Jörg Beyer unter 0521/965 10-12 bzw.

Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!. Vielen Dank!

 

Kesselbrink endgültig fertiggestellt

Bereits im letzten Sommer wurde der Kesselbrink nach über einem Jahr Bauzeit als innerstädtischer Platz mit hoher Aufenthaltsqualität fertiggestellt. Auch der Straßenbau im gesamten Quartier ist mittlerweile abgeschlossen und nun öffnet das „Agora"  – die gastronomische Nutzung und der Name ist Programm!

Die „Agora" war im antiken Griechenland der zentrale Fest-, Versammlungs- und Marktplatz einer Stadt. In Bielefeld steht er heute für einen vielseitigen Restaurantbetrieb direkt auf dem Kesselbrink im Zentrum Bielefelds. Auch städtebaulich ist der „grüne Würfel" ein echtes Highlight!

Als Marktstandort sorgt der neue Kesselbrink bereits für gute Laune bei den Händlern und Besuchern. Der Skaterpark ist einer der größten in Europa und lockt Akteure von nah und fern. Bänke und Rasenflächen laden zum Verweilen ein und zur Freude der ganz Kleinen gibt es auch Wasserspiele. Zum Abschluss wird nun in die darunter liegende Tiefgarage kräftig investiert. Insgesamt wird der neue Kesselbrink als Erfolgsgeschichte wahrgenommen und bei gutem Wetter vom mehreren tausend Besuchern bevölkert.

 

Welchen Stellenwert genießen die Sonderöffnungen in der Bielefelder City?

Wir möchten ganz bewusst unseren Bericht mit dieser Frage beginnen, weil wir uns in der Tat für Ihre Meinung interessieren!

Bislang gab es pro Jahr in der Bielefelder Innenstadt 3 verkaufsoffene Sonntage sowie 2 Mitternacht-Shoppingtermine. Jeweils am Anfang sowie zum Ende der Sommerzeit hieß es „grenzenlos einkaufen bis 24 Uhr" und mehr als 50 % auswärtige Besucher strömten in das Oberzentrum.

Diese Sonderöffnungen in der Bielefelder City haben nach wie vor einen besonders hohen Stellenwert bei den Kunden von Nah und Fern. Aus Marketingsicht ist das auch so etwas wie eine Leistungsshow - man knüpft Neukunden-Kontakte, frischt alte Kundenkontakte wieder auf und wenn es am Ende auch noch reichlich in der Kasse klingelt ist alles gut.

Sicher gibt es einzelne Sortimente oder auch Randlagen die eher weniger profitieren, aber insgesamt sind die Kundenfrequenzen nachwievor ausgesprochen hoch. In allen Parkhäusern wird bis spät in der Nacht geparkt, bei gutem Wetter ist in der Gastronomie jeder freie Platz heiß begehrt und auch ist eine ganz besondere Stimmung in der Stadt. Bielefeld glänzt als Oberzentrum auch ohne Shoppingcenter.

Jetzt allerdings hat der Vorstand der  Kaufmannschaft Altstadt ihren Ausstieg angekündigt, weil es doch einige Lücken in der Beteiligung in der Altstadt gab. Eine mittlerweile große Anzahl von Geschäften öffnet nicht mehr das Geschäft. Viele Händler haben nicht einmal mehr ihre Schaufenster beleuchtet, während tausende Besucher in der Stadt unterwegs sind.

Als Handelsverband interessieren wir uns für Ihre Meinung und möchten Sie bitten uns unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! oder Tel.: 0521/965 10 12 anzusprechen - vielen Dank!

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