November-Sprechstunde Handelsberater Michael Alles

Flexible Preise auch im stationären Handel?

Die Inhaber stationärer Händler müssen sich zukünftig noch mehr mit dem Thema „flexible Preise“ auseinandersetzen. Im Internet variieren die Preise permanent. Bei steigender Nachfrage der Konsumenten werden die Preise angehoben, bei sinkender Nachfrage werden auch die Preise flexibel nach unten korrigiert. Was aktuell im Lebensmitteleinzelhandel erprobt wird, werden sie schon bald auch im Drogerieeinzelhandel wiederfinden. Danach werden viele Güter des mittelfristigen Bedarfs folgen.

Die Preise werden im Internet viel öfter gewechselt, als wir glauben wollen. Welche Auswirkungen haben solche flexiblen Preise auf den stationären Einzelhandel? Kann man es sich erlauben, im Internet und im stationären Handel unterschiedliche Preise darzustellen? Und wie viel Webshop braucht das stationäre Geschäft?

Sollten Sie zu dem Thema flexible Preise oder zu beliebig anderen betriebswirtschaftlichen Themen Fragen haben, reservieren Sie Ihren Sprechstundentermin bei uns im Verband bei Herrn Jörg Beyer, Assistent der Geschäftsleitung, unter Tel. (0521) 9651012.

Am Dienstag, den 10. November findet die nächste, kostenlose Sprechstunde des Handelsberaters Michael Alles bei uns in Bielefeld statt.

Änderungen bei Bezuschussung von Betriebsberatungen

Grundsätzlich haben mittelständische Handelsunternehmen die Möglichkeit, 50%ige Zuschüsse auf Betriebsberatungen in Anspruch zu nehmen, sofern der Unternehmensberater zertifiziert ist. Bislang gab es 2 Fördertöpfe, bei dem BAFA (Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle) und bei der KfW-Bank.

Zum 01.01.2016 werden alle Förderprogramme nur noch über das BAFA abgewickelt. Aus den „alten“, wie auch aus den „neuen“ Fördertöpfen hat jeder Unternehmer bislang und auch zukünftig nur einen geldlich begrenzten Zuschussanspruch. Mit dem Jahreswechsel beginnt eine neue Förderperiode und die alte Förderperiode läuft aus. Wer sich also noch ein freies Kontingent aus einem der beiden „alten“ Fördertöpfe sichern möchte, muss sich beeilen. Und wer sein Kontingent in den letzten Jahren schon voll ausgeschöpft hat, darf sich auf neue, freie Kontingente ab 2016 freuen – allerdings nur noch in Höhe der bisherigen BAFA-Mittel. Die zusätzliche Inanspruchnahme aus dem KfW-Fördertopf wird nicht mehr möglich sein.

Handelsberater Michael Alles steht unseren Mitgliedern jeden 2. Dienstag im Monat zur Verfügung.

Sollten Sie zu dem Thema Beratungszuschüsse oder zu beliebig anderen betriebswirtschaftlichen Themen Fragen haben, reservieren Sie Ihren kostenlosen einstündigen individuellen Sprechstundentermin bei uns im Verband.

Am Dienstag, den 13. Oktober findet die nächste Sprechstunde von Herrn Alles bei uns in Bielefeld statt. Noch haben wir 3 Vormittags-Termine zu vergeben.

HDE fordert Nachjustierung der Gewerbesteuer

Der Handelsverband Deutschland (HDE) fordert angesichts der Digitalisierung und des erhöhten Investitionsbedarfs im Einzelhandel die Politik auf, die gewerbesteuerlichen Hinzurechnungsvorschriften für Mieten und Pachten kurzfristig nachzujustieren. Hintergrund ist die ausufernde Anwendung der Regelungen durch die Finanzverwaltung. „Die Hinzurechnung von Mieten und Pachten sorgt da-für, dass viele Händler auch in Jahren ohne Gewinn zur Kasse gebeten werden. Mit Blick auf die vielerorts sinkenden Kundenfrequenzen in der Branche überfordert das gerade den Mittelstand. Oft erhebt die Finanzverwaltung weitergehend auch noch auf zusätzliche Kosten, die der Händler neben der Miete selbst bezahlt, Gewerbesteuer“, so HDE-Hauptgeschäftsführer Stefan Genth. Dabei geht es beispielsweise um Aufwendungen für Wartungs- und Reinigungskosten, die Müllbeseitigung oder den Hausmeister. Das Gesetz sehe eigentlich nur vor, dass die an den Vermieter gezahlte Miete hinzurechnungspflichtig sein soll. Die Finanzämter gingen hier bei über das Gesetz hinaus. Der Aufwand für die Unternehmen, die steuerpflichtigen Kosten sauber herauszufiltern, sei sehr groß. „Der mietintensive Einzelhandel wird ohnehin schon besonders durch die gewerbesteuerliche Hinzurechnung belastet. Jetzt muss die Politik zumindest dafür sorgen, dass diese Regelungen in der Praxis nicht auch noch zu überbordender Bürokratie führen“, so Genth.

Langfristig setzt sich der HDE für eine grundlegende Reform bei der Gewerbesteuer ein. Die Kommunen und Gemeinden sägten ansonsten mit der finanziellen Überforderung der Händler an dem Ast auf dem sie selbst säßen. Denn Stadt und Handel seien gegenseitig aufeinander angewiesen.

WLAN-Gesetzentwurf: Ziel verfehlt

Der im Bundeskabinett verabschiedete Gesetzentwurf zur Neuregelung der WLAN-Störerhaftung behindert die weitere Digitalisierung im Einzelhandel. Die rechtlichen Risiken und die Registrierungsvorschriften bei öffentlichen WLAN-Angeboten machen es Händlern und Kunden auch in Zukunft unnötig schwer.

„Mit dem Gesetzentwurf verpasst die Bundesregierung die Gelegenheit, kleinen und mittelständischen Händlern die Möglichkeit zu geben, ihren Kunden einfach und unkompliziert WLAN anzubieten Das bremst Investitionen in Millionenhöhe aus“, so der stellvertretende HDE-Hauptgeschäftsführer Stephan Tromp. WLAN-Netze seien die Grundlage für viele Innovationen und Investitionen im Einzelhandel. Bezahlen per Handy oder andere mit dem Smartphone verbundene Services könnten nur mit einer Internet-Verbindung angeboten werden. Diese sei an vielen Standorten nur per WLAN sicherzustellen. Die Störerhaftung macht bisher den Anbieter des WLANs für Straftaten der Nutzer verantwortlich. Aufgrund der damit verbundenen hohen rechtlichen Risiken, bieten bisher nur wenige Händler WLAN an.

Nach dem Gesetzentwurf entfällt die Störerhaftung nur dann, wenn die Anbieter des WLANs unberechtigte Personen vom Zugriff auf das Netz abhalten. „Wer bei einem öffentlichen WLAN-Netz als unberechtigt gelten soll, ist völlig unklar. Diese Formulierung zwingt den Händler, für alle seine Kunden eine Registrierungspflicht im WLAN einzuführen“, so Tromp. Gerade im Handel aber müssten die Kunden schnell und einfach auf das WLAN zugreifen können. Bezahlen mit dem Handy beispielsweise werde von den Kunden nicht angenommen, wenn erst eine Registrierung notwendig sei und gleichzeitig die Kassenschlange immer länger werde.

Darüber hinaus sieht der HDE weiterhin Rechtsunsicherheiten. „Der Entwurf macht nur vage Vorgaben, wie genau ein WLAN-Netz zu sichern ist. Hier wird ein neues Einfallstor für Abmahnanwälte geöffnet“, so Tromp. Die Auslegung werde auf die Gerichte verschoben. Viele Händler könnten sich aber keine langen Rechtsstreitigkeiten leisten.

Erinnerung an die Oktober-Sprechstunde Handelsberater Michael Alles

Änderungen bei Bezuschussung von Betriebsberatungen

Grundsätzlich haben bekanntlich alle mittelständischen Handelsunternehmen die Möglichkeit, 50 %ige Zuschüsse auf Betriebsberatungen in Anspruch zu nehmen, sofern der Unternehmensberater zertifiziert ist. Bislang gab es 2 Fördertöpfe, bei dem BAFA (Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle) und bei der KfW- Bank. Zum 01.01.2016 werden alle Förderprogramme nur noch über das BAFA abgewickelt. Aus den „alten“, wie auch aus den „neuen“ Fördertöpfen hat jeder Unternehmer bislang und auch zukünftig nur einen geldlich begrenzten Zuschussanspruch. Mit dem Jahreswechsel beginnt eine neue Förderperiode und die alte Förderperiode läuft aus. Wer sich also noch ein freies Kontingent aus einem der beiden „alten“ Fördertöpfe sichern möchte, muss sich beeilen. Und wer sein Kontingent in den letzten Jahren schon voll ausgeschöpft hat, darf sich auf neue, freie Kontingente ab 2016 freuen – allerdings nur noch in Höhe der bisherigen BAFA-Mittel. Die zusätzliche Inanspruchnahme aus dem KfW-Fördertopf wird nicht mehr möglich sein.

Sollten Sie zu dem Thema Beratungszuschüsse oder zu beliebig anderen betriebswirtschaftlichen Themen Fragen haben, reservieren Sie Ihren Sprechstundentermin bei uns im Verband bei Herrn Jörg Beyer, Assistent der Geschäftsleitung, unter Tel. (0521) 9651012.

Am Dienstag, den 13. Oktober findet die nächste, kostenlose Sprechstunde des Handelsberaters Michael Alles bei uns in Bielefeld statt.

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